Lesung Bertolt Brecht „Flüchtlingsgespräche“
Bertolt Brecht (1898-1956) verließ Deutschland 1933 am Tag nach dem Reichstagsbrand. Während seines Exils in Finnland verfasste er zwischen 1940 und 1941 die „Flüchtlingsgespräche“. Der intellektuelle Physiker Ziffel und der Arbeiter Kalle unterhalten sich in der Bahnhofsrestauration von Helsingfors über Flucht, Politik, Faschismus, Heimat und den Wert des Menschen.
„Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“
Dieser szenische Dialog wurde erstmals 1961 postum veröffentlicht.
Es lesen Hanna & Helmut Mayer vom Ensemble Donautheater Krems. Am Klavier: Klaus Bergmaier.
Lesung Bertolt Brecht "Flüchtlingsgespräche
Datum: 28. November 2026
Beginn: 19:30 Uhr (Einlass: 19:00)
Ort: „Das Willi“ im Integrationshaus, 1020 Wien, Engerthstraße 163
Eintritt: Spende zugunsten des Integrationshaus Wien
Kartenreservierung: daswilli@integrationshaus.at
(Sie erhalten eine Reservierungsbestätigung per E-Mail. Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, setzen wir Sie gerne auf die Warteliste.)
Foto von (c) Martin Kalchhauser / NÖN Krems, v.l.n.r. Hanna Mayer als Kiffel, Pianist Klaus Bergmaier, Helmut Mayer als Kalle
Ort: Das Willi, Engerthstraße 163, 1020 Wien